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Gastronomie•11 Min. Lesezeit•2026-06-20

Speisekarte online erstellen: der komplette Leitfaden zur QR-Code-Speisekarte 2026

Speisekarte online erstellen, als QR-Code drucken und aktuell halten: Allergene, Übersetzungen, Platzierung der QR-Codes, Kosten und typische Fehler.

Von Das Pliyos-Team
QR-Code-Speisekarten von Pliyos auf dem Smartphone: Allergenfilter, Gerichte mit Fotos und Preisen, Sprachauswahl

Eine QR-Code-Speisekarte ist die Karte Ihres Restaurants, die der Gast nach dem Scannen eines QR-Codes am Tisch auf seinem Smartphone öffnet. Gut gemacht, erleichtert sie den Service, spart Nachdrucke und macht die Karte für internationale Gäste verständlich. Schlecht gemacht, ist sie ein unlesbares PDF, das alle nervt.

Dieser Leitfaden fasst alles zusammen, was Sie für einen gelungenen Umstieg brauchen: die verschiedenen Arten von Speisekarten, die Pflichten zu Allergenen, die Übersetzung, Druck und Platzierung der QR-Codes, die Auswertung der Scans und das Budget.

Kurz gesagt

Eine gute QR-Code-Speisekarte ist eine für das Smartphone gestaltete Webseite (kein PDF), verbunden mit einem dynamischen QR-Code, den Sie ohne Nachdruck ändern können. Sie zeigt die Allergene Gericht für Gericht, ist in der Sprache des Gastes lesbar und lässt sich in Sekunden aktualisieren.

Was genau ist eine QR-Code-Speisekarte?

Hinter demselben QR-Code verbergen sich drei sehr unterschiedliche Ansätze.

1. Der QR-Code führt zu einem PDF. Die verbreitetste und unbequemste Lösung. Der Gast muss zoomen und durch eine Seite scrollen, die für Papier gestaltet wurde, und die Datei lädt oft langsam. Jede Preisänderung bedeutet ein neues PDF, das wieder hochgeladen werden muss. Allergene filtern oder die Sprache wechseln ist nicht möglich.

2. Der QR-Code führt zu einer Seite Ihrer Website. Besser, sofern die Seite für das Smartphone optimiert ist und sich leicht ändern lässt. In der Praxis werden Restaurant-Websites selten so oft aktualisiert wie die Karte.

3. Die interaktive digitale Speisekarte. Die Karte ist in Kategorien und Gerichte gegliedert, mit Preisen, Beschreibungen, Fotos, Allergenfiltern und Sprachauswahl. Das ist der Ansatz spezialisierter Lösungen wie Pliyos: Der Gastronom bearbeitet seine Karte in einem Dashboard, der Gast nutzt sie wie eine App, ohne etwas zu installieren.

Egal, wofür Sie sich entscheiden, ein Punkt ist entscheidend: Verwenden Sie einen dynamischen QR-Code. Der gedruckte Code verweist auf eine Kurzadresse, die Sie jederzeit umleiten können. Wechseln Sie das Tool oder die Karte, müssen Sie nichts nachdrucken. Ein statischer QR-Code enthält direkt die Zieladresse: Verweist er auf ein gelöschtes PDF, sind alle Ihre Drucksachen wertlos. Mehr dazu in unserem Vergleich statischer oder dynamischer QR-Code.

Warum auf eine QR-Code-Speisekarte umsteigen?

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Weniger NachdruckeEin geänderter Preis, ein ausverkauftes Gericht, eine neue Empfehlung: Die Karte wird online aktualisiert, die QR-Codes bleiben gleich.
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Ein flüssigerer ServiceGäste sehen die Karte, sobald sie sitzen. Das Personal verbringt weniger Zeit mit dem Verteilen und Einsammeln der Karten.
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Eine Karte für alle lesbarDie Übersetzung öffnet die Karte für Touristen, die Allergenfilter geben betroffenen Gästen Sicherheit.
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Gerichte besser präsentiertFotos erleichtern die Entscheidung, besonders bei Spezialitäten, die der Gast nicht kennt.

Die QR-Code-Speisekarte ersetzt weder die Gastfreundschaft noch die Beratung durch das Servicepersonal. Sie ergänzt sie: Der Gast versteht die Karte bereits, wenn er bestellt, und das Gespräch dreht sich um seine Wünsche statt um die Übersetzung eines Gerichts.

Allergene: Was die Vorschriften sagen

In der Europäischen Union verpflichtet die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV, Verordnung (EU) Nr. 1169/2011) dazu, über 14 Hauptallergene zu informieren, auch bei Gerichten, die im Restaurant serviert werden: glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Eier, Fisch, Erdnüsse, Soja, Milch, Schalenfrüchte, Sellerie, Senf, Sesamsamen, Schwefeldioxid und Sulfite, Lupinen und Weichtiere.

Für lose Ware regelt jedes Land die Einzelheiten. In Deutschland erlaubt die Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung (LMIDV) die Information schriftlich, elektronisch oder mündlich. Mündlich nur, wenn eine schriftliche Dokumentation vorliegt und ein gut sichtbarer Hinweis darauf aufmerksam macht. In jedem Fall muss die Information korrekt und vor der Bestellung zugänglich sein. Die digitale Speisekarte ist einer der einfachsten Wege, sie Gericht für Gericht aktuell zu halten.

In Pliyos schlägt die KI die Allergene jedes Gerichts anhand seiner Beschreibung und Zutaten vor. Diese Vorschläge sind eine Hilfe: Sie prüfen und bestätigen sie vor der Veröffentlichung, denn nur Sie kennen Ihre Rezepte und Lieferanten.

Für den Gast schließen die Filter mit einem Fingertipp alle Gerichte aus, die ein bestimmtes Allergen enthalten. Das gibt mehr Sicherheit als eine Tabelle am Ende der Karte und ist auf dem Smartphone viel besser lesbar.

Mehr zu den Pflichten und bewährten Vorgehensweisen lesen Sie in unserem Artikel über die LMIV und die Allergenkennzeichnung.

Die Karte für internationale Gäste übersetzen

In touristischen Gegenden kostet eine Karte in nur einer Sprache Gäste, bevor sie überhaupt eintreten. Mit einer digitalen Karte wählt der Gast seine Sprache und sieht die gesamte Karte übersetzt: Namen der Gerichte, Beschreibungen und Allergene.

Einige Tipps für eine gelungene Übersetzung:

  • Wählen Sie die Sprachen Ihrer tatsächlichen Gäste. Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Chinesisch: Schauen Sie, wen Sie empfangen, statt alles zu aktivieren.
  • Behalten Sie die Namen der Spezialitäten. „Schweinshaxe“, „Käsespätzle“ oder „Kaiserschmarrn“ bleiben, wie sie sind, ergänzt um eine übersetzte Beschreibung. Genau das suchen Touristen oft.
  • Lassen Sie Ihre Signature-Gerichte gegenlesen. Die automatische Übersetzung erledigt den Großteil, aber eine Durchsicht der wichtigsten Gerichte durch einen Muttersprachler vermeidet Ungeschicklichkeiten.

Bei Pliyos enthält der Tarif Resto Ihre Ausgangssprache und 3 Übersetzungssprachen, auswählbar aus über 100. Weitere Sprachen kosten 1 € pro Monat und Sprache. Unser Artikel zur Übersetzung der Speisekarte für Touristen zeigt, welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Die QR-Code-Speisekarte Schritt für Schritt erstellen

1. Gehen Sie von Ihrer aktuellen Karte aus. Ein Foto der Papierkarte, das vorhandene PDF oder die Adresse Ihrer Online-Karte (Ihre Website oder eine Reservierungsplattform) genügen. Mit Pliyos liest die KI das Dokument und übernimmt Kategorien, Gerichte, Beschreibungen und Preise.

2. Prüfen und ergänzen. Kontrollieren Sie die Preise, korrigieren Sie, was nötig ist, und bestätigen Sie die Allergene. Dieser Schritt erfordert die meiste Aufmerksamkeit: Rechnen Sie für eine normale Karte mit einigen Minuten.

3. Fotos der Gerichte hinzufügen. Die Mediathek übernimmt die Fotos Ihrer Gerichte automatisch aus einem Link (Ihre Website, Ihre TheFork-Seite oder eine andere Online-Seite) oder aus einem PDF und sammelt sie an einem Ort. Sie wählen nur noch das passende Foto für jedes Gericht.

4. Sprachen aktivieren. Wählen Sie die Sprachen Ihrer Gäste und lesen Sie Ihre Signature-Gerichte gegen.

5. Den QR-Code gestalten. Farben, Formen und ein Logo in der Mitte: Ein QR-Code in den Farben des Restaurants weckt mehr Vertrauen als ein anonymes schwarzes Quadrat. Laden Sie ihn als PNG, als SVG für die Druckerei oder als druckfertiges A4-Blatt herunter.

6. Drucken und aufstellen. Tischaufsteller, Aufkleber, Tischsets, eine Tafel am Eingang: Wo und wie Sie sie platzieren, lesen Sie weiter unten.

7. Unter realen Bedingungen testen. Scannen Sie jeden QR-Code mit mehreren Smartphones, drinnen und auf der Terrasse, im WLAN und im Mobilfunknetz.

Sie können es kostenlos und ohne Kreditkarte über die Seite QR-Code-Speisekarte für Restaurants ausprobieren.

QR-Codes drucken und platzieren

Ein QR-Code, den niemand sieht oder der sich nicht scannen lässt, ist nutzlos. Ein paar einfache Regeln:

  • Größe: Rechnen Sie mit mindestens 2,5 bis 3 cm Seitenlänge auf dem Tisch. Je weiter der Gast entfernt ist (Plakat, Schaufenster), desto größer muss der Code sein.
  • Kontrast: Ein dunkler QR-Code auf hellem Hintergrund ist am besten lesbar. Vermeiden Sie blasse Farben und unruhige Hintergründe.
  • Ein Hinweistext: „Scannen für die Speisekarte“ oder „Karte & Allergene“ neben dem Code nimmt jedes Zögern.
  • Ein Rand: Lassen Sie rund um den Code eine freie Zone, ohne Text oder Deko am Rand.
  • Sinnvolle Plätze: auf jedem Tisch, am Eingang für Unentschlossene und auf der Terrasse dort, wo die Sonne nicht spiegelt.
  • Eine Papier-Alternative: Halten Sie einige Papierkarten für Gäste ohne Smartphone oder mit Vorliebe für Papier bereit. Das Preisverzeichnis am Eingang bleibt nach der Preisangabenverordnung Pflicht.

Die Karte im Alltag pflegen

Der Vorteil der digitalen Karte ist, dass sie sich mit Ihrer Küche weiterentwickelt:

  • Ausverkaufte Gerichte: Blenden Sie ein Gericht mit einem Klick aus, um Enttäuschungen bei der Bestellung zu vermeiden.
  • Empfehlungen und Tagesgerichte: morgens hinzufügen, abends entfernen.
  • Mehrere Karten: Mittag, Abend, Weinkarte, Cocktailkarte, jeweils mit eigenem QR-Code.
  • Saisonwechsel: Die Karte ändern, ohne die Drucksachen anzufassen.

Derselbe Bereich kann weitere nützliche QR-Codes aufnehmen: das Gäste-WLAN, Ihre sozialen Netzwerke, die Reservierung oder einen QR-Code für Google-Bewertungen, der Gäste einlädt, ihre Erfahrung zu teilen.

Die Nutzung der Karte messen

Ein dynamischer QR-Code zählt jeden Scan. Ohne Cookies und ohne personenbezogene Daten sehen Sie, wie oft Ihre Karte geöffnet wird, zu welchen Uhrzeiten, aus welchen Ländern und auf welchen Geräten.

Diese Zahlen helfen bei konkreten Entscheidungen: den Standort mit dem besten QR-Code finden, erkennen, ob die Terrasse unterversorgt ist, oder prüfen, ob eine aktivierte Sprache wirklich genutzt wird.

Was kostet eine QR-Code-Speisekarte?

Die Preise unterscheiden sich stark je nach Art der Lösung:

  • Kostenloser Generator: reicht für einen statischen QR-Code zu einem PDF, aber ohne Änderung des Codes, ohne Statistiken und ohne interaktive Allergene.
  • Spezialisierte Lösung: ein Monatsabo mit interaktiver Karte, dynamischen QR-Codes, Übersetzungen und Statistiken.

Bei Pliyos kostet der Tarif Resto 19 € pro Monat und Restaurant (zzgl. MwSt.), mit 4 QR-Codes, 3 Übersetzungssprachen zusätzlich zur Ausgangssprache und Allergenfiltern. Jedes weitere Restaurant kostet 10 € pro Monat, und bei jährlicher Zahlung sind 2 Monate gratis. Alle Details finden Sie auf der Preisseite.

Typische Fehler

  • Ein PDF hinter den QR-Code legen. Die häufigste Ursache für Frust bei Gästen.
  • Einen statischen QR-Code verwenden. Beim ersten Wechsel des Tools oder der Adresse muss alles neu gedruckt werden.
  • Die Aktualisierung vergessen. Ein Preis auf der Karte, der nicht zur Rechnung passt, weckt sofort Misstrauen.
  • Allergene vernachlässigen. Unvollständige Angaben gefährden Gast und Betrieb.
  • Zu klein oder in blassen Farben drucken. Testen Sie immer, bevor Sie in Serie drucken.
  • Alle Papierkarten abschaffen. Manche Gäste wollen oder können ihr Smartphone nicht nutzen.

Häufige Fragen

Müssen meine Gäste eine App installieren?

Nein. Die Kamera des Smartphones genügt zum Scannen, und die Karte öffnet sich im Browser.

Kann ich die Karte ändern, ohne die QR-Codes nachzudrucken?

Ja, wenn Sie einen dynamischen QR-Code verwenden. Der gedruckte Code bleibt gleich, nur die Karte ändert sich.

Ersetzt die QR-Code-Speisekarte die Papierkarte vollständig?

Sie kann zur Hauptkarte werden, aber halten Sie einige Papierexemplare für Gäste bereit, die sie bevorzugen, und denken Sie an das Preisverzeichnis am Eingang.

Wie lange dauert es, die Karte zu erstellen?

Aus einem Foto, einem PDF oder der Adresse Ihrer Online-Karte dauert der KI-Import wenige Sekunden. Planen Sie danach Zeit ein, um Preise zu prüfen und Allergene zu bestätigen. Die Fotos übernimmt die Mediathek automatisch von Ihrer Website, Ihrer TheFork-Seite oder aus einem PDF: Sie ordnen sie nur noch Ihren Gerichten zu.

Funktioniert die Karte in allen Sprachen?

Sie wählen aus über 100 Sprachen aus, welche Sie aktivieren. Der Gast wechselt die Sprache direkt in der Karte.